Neulich habe ich noch einen
Tagesausflug an das schwarze Meer gemacht. Mit ein paar
Erasmus-Studenten einer anderen Uni habe ich mich auf der
europäischen Seite getroffen, es waren alles Deutsche und ein Türke,
der Ahnung hatte welche Busse wir nehmen mussten.
| Der erste Blick aufs Meer |
Nach einer
ungefähr anderthalb Stunden langer Busfahrt mit einem Zwischenstopp,
den wir uns mit Börek (türkisches
gefülltes Blätterteig-Gebäck) versüßt haben, kamen wir in einem
kleinen Ort an der Küste an. Bis dahin hatten wir nicht das Gefühl
die Stadt Istanbul verlassen zu haben. Sie ist einfach so groß, dass
man stundenlang in eine Richtung fahren kann, ohne sie zu verlassen.
| Unser Platz am Meer |
Nach einem kurzen
Fußmarsch gelangten wir an einen kleinen schönen Strandabschnitt,
warfen die Klamotten von uns und sprangen ins angenehme Nass. Zuerst
war es überraschend kühl, doch mit der Sonne war uns ein Glück
nicht wirklich kalt und in der Sonne konnten wir gut trocknen.
| Strand und Steilküste |
Für mich war es
nach der Nordsee das erste Meer, in dem ich geschwommen bin – und
es ist vollkommen anders. Keinerlei Wellen, kaum Wind und die
Wassertemperatur war ungewöhnlich warm für meine Erwartungen. Wenn
wir und auch nicht in die Wellen schmeißen konnten, so konnte man
dennoch angenehm schwimmen und das Wasser war so unglaublich klar,
dass wir sehr sehr lange auch noch den Boden sehen konnten.
| Kaum Wellen zu sehen |
Auf dem Rückweg
habe ich versucht mit in einem kleinen Bistro statt eines
Fischbrötchens einfach ein Brötchen mit etwas Salat drin zu
bestellen. Es hat nicht geklappt. Ich bekam einen kleinen Salatteller
mit viel zu viel Dill und ein paar Scheiben Weißbrot dazu, während
die anderen herzhaft in ihre Fischbrötchen bissen. Für die
Rückfahrt hat es trotzdem meinen Magen einigermaßen befriedigt.
Salzwasser-Grüße
Lisi
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