Mittwoch, 1. Oktober 2014

Karadeniz

Neulich habe ich noch einen Tagesausflug an das schwarze Meer gemacht. Mit ein paar Erasmus-Studenten einer anderen Uni habe ich mich auf der europäischen Seite getroffen, es waren alles Deutsche und ein Türke, der Ahnung hatte welche Busse wir nehmen mussten. 

Der erste Blick aufs Meer
Nach einer ungefähr anderthalb Stunden langer Busfahrt mit einem Zwischenstopp, den wir uns mit Börek (türkisches gefülltes Blätterteig-Gebäck) versüßt haben, kamen wir in einem kleinen Ort an der Küste an. Bis dahin hatten wir nicht das Gefühl die Stadt Istanbul verlassen zu haben. Sie ist einfach so groß, dass man stundenlang in eine Richtung fahren kann, ohne sie zu verlassen.

Unser Platz am Meer
Nach einem kurzen Fußmarsch gelangten wir an einen kleinen schönen Strandabschnitt, warfen die Klamotten von uns und sprangen ins angenehme Nass. Zuerst war es überraschend kühl, doch mit der Sonne war uns ein Glück nicht wirklich kalt und in der Sonne konnten wir gut trocknen.

Strand und Steilküste
Für mich war es nach der Nordsee das erste Meer, in dem ich geschwommen bin – und es ist vollkommen anders. Keinerlei Wellen, kaum Wind und die Wassertemperatur war ungewöhnlich warm für meine Erwartungen. Wenn wir und auch nicht in die Wellen schmeißen konnten, so konnte man dennoch angenehm schwimmen und das Wasser war so unglaublich klar, dass wir sehr sehr lange auch noch den Boden sehen konnten.

Kaum Wellen zu sehen
Auf dem Rückweg habe ich versucht mit in einem kleinen Bistro statt eines Fischbrötchens einfach ein Brötchen mit etwas Salat drin zu bestellen. Es hat nicht geklappt. Ich bekam einen kleinen Salatteller mit viel zu viel Dill und ein paar Scheiben Weißbrot dazu, während die anderen herzhaft in ihre Fischbrötchen bissen. Für die Rückfahrt hat es trotzdem meinen Magen einigermaßen befriedigt.

Salzwasser-Grüße
Lisi

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